Wir heißen sie auf das herzlichste willkommen zum nunmehr siebenten Artikel der aktuellen Serie von Artikeln zum Thema Texas Hold’em hier auf unserem Blog! In den vergangenen Monaten haben wir ihnen bereits viele Einzelheiten zum online poker und Texas Hold’em, der bekanntesten und beliebtesten Spielart des Poker vorgestellt. So haben wir das Spiel auf den einzelnen Setzrunden ebenso erläutert, wie wir ein paar Eigenschaften vermittelt haben, die abseits des Tisches schon wichtig sind, etwa ein stabiles Mindset zu haben und das allerwichtigste, das Bankroll Management. Heute geht es in unserem Artikel um den Flop, die zweite Setzrunde im Texas Hold’em. Doch Texas Hold’em ist nicht die einzige Spielvariante des Poker, in dem es einen Flop gibt, wussten sie das? Die kleine Schwester des Texas Hold’em, das Omaha Hold’em, hat bis auf die Tatsache, dass sie vier statt zwei verdeckte Karten bekommen genau dieselbe Kartenstruktur, die Kombination aus den fünf Gemeinschaftskarten, die über die letzten drei der insgesamt vier Streets, also Flop, Turn und River ist also beim Omaha Hold’em dieselbe wie beim Texas Hold’em. Viele Profis sagen sogar, dass diese beiden Hold’em Varianten des Poker komplett vom Flop bestimmt seien. Doch warum wird diese Behauptung aufgestellt? Das hat einen ganz einfachen Grund. Im Laufe einer Texas Hold’em Hand – und wir befassen uns in diesem Artikel nur mit dem Flop im Texas Hold’em – bekommen sie sieben Karten für ihre Pokerhand. Zwei Karten bekommen sie vor dem Flop, drei auf dem Flop, und eine jeweils auf Turn und River. Das bedeutet, dass sie dreiundvierzig – drei von sieben – Prozent ihrer Pokerhand Karten auf dem Flop bekommen und einundsiebzig Prozent ihrer Pokerhand Karten – fünf von sieben – auf dem Flop schon kennen. Nach dem Flop kommt nicht mehr viel. Aus diesem Grund ist Texas Hold em ein sehr stark am Flop orientiertes Spiel. Doch wie vierhalten sie sich am besten am Flop?
Sie sollten am Flop immer stark setzen, wenn sie eine gute Hand haben und meistens auch, wenn sie nichts getroffen haben. Diese Bet, die gefeuert wird ganz egal ob sie etwas getroffen haben oder nicht nennt man Flop Continuation Bet. Flop Continuation Bets, oder auch kurz c-bets genannt, sind sehr effektiv aus mehreren Gründen. Zunächst trifft jeder Spieler den Flop nur in zirka dreißig Prozent aller Fälle. Sie werden also zu siebzig Prozent den Pot am Flop direkt mitnehmen, wenn sie den Flop c-betten. Außerdem wird durch C-Bets ihre Flop Spiel undurchsichtiger denn wenn sie immer nur betten, wenn sie etwas getroffen haben und immer checken, wenn sie nichts haben werden ihre Gegner sie mit diesem Flop Setzmuster schnell domieren, weil sie immer am Flop wissen, was sie auf der Hand haben. Continuation betten sie den Flop also sehr oft, die Dollars werden zu hunderten in ihre Tachen fließen! Auch können sie am Flop sehr effizient blufferhöhen, also mit nichts eine Bet ihres gegners am Flop raisen. Das geht am Flop besonders gut, weil der Pot noch so klein ist, ihre Flop Raises fallen also auch vergleichsweise günstig aus. Dadurch raisen sie den Gegner am Flop, was stark aussieht, bezahlen aber kaum dafür, wenn es mal nicht klappt. Entsprechend sollten sie sich von Raises am Flop auch nicht aus der Ruhe bringen lassen, es ist selten eine starke Hand. Spielen sie am Flop gegen ihre Gegner also auch beim online Poker immer sehr aggressiv, betten und bluffen sie am Flop viel. Dadurch bekommen sie dann auch mehr Geld für ihre guten Hände, wenn ihre Gegner irgendwann anfangen, ihre Flop Bets mit schlechteren Händen zu callen, weil sie ja so viel Raisen. Dann haben sie ihre Gegner am Flop in der Falle! Sollten sie eine gute Hand haben, müssen sie beim live pokern die Aggression dann nach dem Flop nur noch weiter führen.
Originally posted 2010-11-05 14:42:59. Republished by Blog Post Promoter


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