In den vergangenen Monaten haben sie auf unserem Blog hier so ziemlich alles über das Texas Hold’em gelesen was sie brauchen um ein erfolgreicher Pokerspieler zu werden und mit Poker sehr viel Geld verdienen zu können. Wir sind auf die Verwendung von Tracking Software beim Online Poker ebenso eingegangen, wie auf das notwendige Poker Mindset das sie brauchen um nach Bad Beats nicht zu tilten und ihr Geld zu verschleudern. Wir nähern uns mittlerweile dem Ende der aktuellen Serie von Artikeln zum Texas Hold’em. Doch seien sie unbesorgt, es wird auch in der Zukunft hier auf unserem Blog viele Artikel rund um das Thema Poker geben, so fängt in vier Wochen, nachdem der letzte Artikel zu dieser Serie von Beiträgen zum Texas Hold em Poker von uns veröffentlicht wurde, schon die nächste Reihe von Blog Artikeln zum Thema Poker an. Ab dann geht es nämlich für fünf Monate um nichts anderes als den ganz großen Star am Himmel der verschiedenen Pokervarianten, die kleine Schwester des Texas Hold’em Poker, das Omaha Hold’em Poker! Dieses wird ja im Prinzip genauso gespielt wie das Texas Hold’em Poker, nur bekommt man beim Omaha Hold’em Poker statt zwei verdeckter Karten direkt vier! Von diesen vier verdeckten Karten darf man allerdings nur zwei verwenden, die anderen drei die man für seine jeweilige Poker Hand braucht müssen von den Gemeinschaftskarten, also Flop, Turn oder River genommen werden. Ja, sie haben richtig gelesen: Flop, Turn oder River. Denn auch beim Omaha Hold’em gibt es, wie beim Texas Hold’em und jeder anderen Hold’em Variante des Kartenspiels Poker vier Setzrunden die preflop, flop, turn und River heißen. Seien sie also sehr gespannt auf unsere neue Reihe von Artikeln, die in vier Wochen beginnt! Im heutigen Artikel geht es, nachdem wir in den letzten Wochen schon die ersten drei Setzrunden des Texas Hold’em Poker behandelt haben um die letzte in dieser Pokerspielart, also den River.
Der River ist zweifellos die nervenaufreibendste Setzrunde im Texas Hold’em Poker. Denn nach dem River kommt schon der Showdown und der Gegner, wie auch sie, muss seine Karten zeigen. Hatte der Gegner wirklich den Flush oder doch nur zwei Paar? Schlagen sie am River mit ihrer Straße seine Hand oder hatte er doch auf dem River, der das board gepaart hat sein Full House bekommen? All diese Fragen werden sie sich am River vermutlich nicht nur ein mal im laufe ihrer Poker Karriere stellen, deswegen ist es von eminenter Wichtigkeit, dass sie am River genau wissen, wie sie idealerweise am River spielen sollten. Ganz wichtig und zu allererst wollen wir ihnne hier auf diesem Blog mitteilen, dass sie am River seltens bluffen sollten. Denn diese Bluffs werden von ihren Gegnern häufig gecallt, da Spieler beim Live pokern eben so wie im Internet Poker oftmals die ihnen vermutlich wohl bekannte „Was soll’s!“-Mentalität haben, sie denken sie also „Jetzt habe ich schon preflop, Flop und Turn gespielt, ich kann jetzt nicht folden.“ Deswegen sollten sie am River, wenn sie setzen oder erhöhen, nur mit sehr guten Händen setzen oder erhöhen, also damit sie am River noch Geld von ihrem Gegner bekommen mit Händen, die seine Hand am River schlagen. Sie selbst sollten am River auch sehr vorsichtig sein, wenn ein Gegner sie erhöht. River Raises sind ohne Zweifel die stärksten im Poker und River Raises sind praktisch nie bluffs. Denn warum sollte ein Gegner sie, der sie in den vergangenen Setzrunden aggressiv Stärke gezeigt haben, am River plötzlich mit einer schwachen Hand erhöhen? Am River würde kaum ein Gegner so agieren, deswegen können sie am River sehr viele River Hände folden, wenn ein Gegner sie erhöht. Meistens sind das dann langsam gespielte Straßen vom Gegner am River.
Originally posted 2010-12-02 14:57:32. Republished by Blog Post Promoter

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