Seien sie herzlich gegrüßt schon zum dritten Artikel in diesem Jahr hier auf unserem Blog, dass ihnen schon seit einem Jahr alles wissenswerte rund um das größte Kartenspiel der Welt, das No Limit Texas Hold Em Online Poker , vermittelt! Hier bei uns haben sie alles gelernt, was sie zum starten einer erfolgreichen Pokerkarriere auf den niedrigen Limits brauchen. Wir haben ihnen zunächst das Spiel Poker als solches vorgestellt und ihnen die vielen verschiedneen Varianten des Pokerspiels beschrieben, wie etwa das Omaha Hold Em, das Five Card Triple Draw, das Seven Card Stud oder das H.O.R.S.E. Poker. Dabei sind wir in jedem Artikel auf genau eine Pokervarianten eingegangen. Später sind wir dann dazu übergegangen, nur noch über das Online No Limit Texas Hold Em Poker zu berichten, wobei die allermeisten Konzepte logischerweise auch auf das Live Pokern und auf andere Poker Spielarten anwendbar sind. Doch mittlerweile fühlen wir uns bereit, ihnen auch die tieferen Theorien des Poker zu erläutern, wie etwa Blufftheorie, Expected Value und das Short Handed Poker. Vor allem der Expected Value wird ihnen in ihrer Pokerkarriere unschätzbar viel bringen, da sie durch den Expected Value endlich genau bestimmen können, ob sie nun eigentlich gerade nur Glück haben oder ob es ihr Können ist, dem sie den Upswing zu verdanken haben und ob sie gerade Pech haben oder schlecht spielen, wenn es abwärts geht. Dabei hat der Expected Value eine fantastische, wenn auch in manchen Bereichen etwas begrenzte Aussagekraft. Was sie genau mit dem Expected Value erfahren können, erklären wir ihnen nun. Doch wo finden sie eigentlich den Expected Value und was bedeutet Expected Value eigentlich genau?

Den Expected Value finden sie in ihrer Poker Tracking Software, also zum Beispiel in ihrem Hold Em Manager oder im Pokertracker 3. Der Expected Value berechnet von allen Händen, bei denen sie preflop am Flop oder am Turn all in gegangen sind, bei denen nach dem all in also noch Karten kamen, wieviel Geld sie mit diesem all in theoretisch verdienen oder verlieren hätten müssen. Es zählt also nicht mehr, ob sie gewonnen oder verloren haben, sondern nur noch, wieviel von dem Pot ihnen mathematisch zustand. Angenommen, sie gehen preflop mit Assen gegen Könige all in. Sie haben nun laut Expected Value eine 82-prozentige Wahrscheinlichkeit diesen Pot zu gewinnen, das heißt wenn der Pot 100$ groß ist, dann gewinnen sie nach Expected Value 32 Dollar. Wenn sie diese Hand gewinnen, laufen sie also achtzehn Dollar über Expected Value, wenn sie sie verloren laufen sie 82 Dollar darunter. Logischerweise wird sich ihr tatsächlicher Gewinn nach einigen Millionen Händen immer ziemlich genau exakt auf dem Expected Value befinden. Doch kurzfristig kann es beim Expected Value zu erheblichen Schwankungen kommen, dieses kennen sie, obwohl sie vorher vielleicht noch nie was vom Expected Value gehört haben, sicher als Pechsträhnen oder Upswings. Jetzt können sie aber, wenn es bei ihnen gerade schlecht läuft, einfach auf ihren Expected Value schauen und sehen sofort, ob sie wirklich schlecht spielen oder ob sie nur ständig Pech haben, wenn es all in geht! Aber vorsicht, der Expected Value hat nur eine begrenzte Aussagekraft! So erfasst der Expected Value zum Beispiel nicht, dass ein schlechter Spieler sie mit nichts als einem Gut Shot Straight Draw bis zum River runter callt und dann Glück hat und trifft, wenn das Geld erst am River in die Mitte geht. Denn natürlich hat der Expected Value hier keine Möglichkeit, zu unterscheiden, ob sie schlecht gespielt haben oder ob das all in am River unvermeidbar war. Wenn Computer so etwas könnten, wären sie wohl die besseren Pokerspieler. Wir wünschen ihnen viel Erfolg beim verwenden ihrer Pokersoftware mit dem Expected Value!

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