01
Jan

„Omaha Hold’em Hi/Lo“ ist eine Pokervariante, die auf der Welt zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Die breite Masse der Pokerinteressierten wird auf Omaha Hold’em Hi/Lo vor allem wegen der High Stakes Poker Profis aufmerksam, die mit „Texas Hold‘em“ schon Millionen gewonnen haben, aber mittlerweile immer öfter „Omaha Hold’em Hi/Lo“ spielen. Damit auch sie diesem neuen Trend folgen und „Omaha Hold’em Hi/Lo“ schlagen können, erklären wir ihnen in diesem Artikel, wie das Spiel geregelt ist.

Zuerst teilt der Dealer im Omaha Hold’em Hi/Lo vier verdeckte Karten aus. Jeder Omaha Hold’em Hi/Lo Spieler kann sich also seine vier Karten ansehen und sonst niemand. Die Spieler nach dem Dealer sind im Omaha Hold’em Hi/Lo, wie immer im Poker, Small und Big Blind und müssen, wie im letzten Artikel erklärt, eben diese Einsätze bringen. Danach ist beim Omaha Hold’em Hi/Lo der Spieler nach dem Big Blind zuerst an der Reihe und hat 3 Handlungsoptionen: Call, Fold oder Raise. Callen bedeutet immer, dass man das aktuell höchste Gebot – in diesem Beispiel den Big Blind, im späteren Verlauf der Hand auch mal einen Raise eines anderen Spielers – auch bezahlt, also mitgeht, um weiter in der Hand zu bleiben. Folden bedeutet passen, man gibt also seine Hand auf. Raisen heißt erhöhen: Wenn einem das eigene Blatt so gut gefällt, dass man mehr Chips investieren will, kann man raisen. Nachdem Spieler 1 agiert hat, ist der Spieler nach ihm an der Reihe und kann seinerseits wieder callen, folden oder raisen. So geht es im Omaha Hold’em Hi/Lo reihum bis jeder Spieler entweder das aktuelle Höchstgebot gecallt oder gefoldet hat. Wenn also zum Beispiel vier Omaha Hold’em Hi/Lo Spieler am Tisch sind, Spieler 1 raised, Spieler 2 ihn noch mal raised und Small Blind und Big Blind dann folden, ist wieder Spieler 1 dran, weil das aktuell höchste Gebot ja von Spieler 2 kommt. Spieler 1 kann nun seinerseits erneut erhöhen, das Raise nur callen oder folden, wenn es ihm zu viel wird. Das alles nennt man eine Setzrunde – diese erste nennt man beim Omaha Hold’em Hi/Lo „Pre-Flop“.

Nach dieser ersten folgt die Zweite, im Omaha Hold’em Hi/Lo der „Flop“ genannt. Dabei deckt der Dealer im Omaha Hold’em Hi/Lo nun 3 Gemeinschaftskarten auf, die also für jeden Spieler gelten und es folgt eine weitere Setzrunde, beginnend nun vom ersten Spieler nach dem Dealer. Wenn diese abgeschlossen ist, legt der Dealer beim Omaha Hold’em Hi/Lo eine weitere Gemeinschaftskarte, den „Turn“ auf, begleitet, wie immer, von einer weiteren Setzrunde. Sobald sie beendet ist, folgt im Omaha Hold’em Hi/Lo die letzte Gemeinschaftskarte, der „River“ und auch dieletzte Setzrunde.

Sollten im Omaha Hold’em Hi/Lo nach dem River noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein, kommt es zum showdown und alle Spieler stellen aus genau 2 ihrer verdeckten und genau 3 der Gemeinschaftskarten ihr Pokerblatt zusammen.

Das Besondere beim Omaha Hold’em Hi/Lo pokern ist nun, dass nicht immer die beste Pokerhand den ganzen Potgewinnt, sondern – deswegen das „Lo“ im Namen – die Hälfte des Pots auch mal die schlechteste! Dabei gilt die Regel, dass man höchstens „8 hoch“ haben darf, also kein Paar, Drilling und so weiter und keine Karte in seinem Pokerblatt, die höher als die 8 ist. Für die „Lo“-hand zählen auch keine Flushes und Straßen. Wenn also zum Beispiel im Omaha Hold’em Hi/Lo beim Showdown ein Spieler mit drei Königen und zwei Buben ein Full House und ein anderer Spieler 2, 3, 4, 6, 7 auf der Hand hält, bekommt beim Omaha Hold’em Hi/Lo jeder von beiden die Hälfte des Pots. Das erlaubt beim Omaha Hold’em Hi/Lo ungeahnte Spielräume für Bluffs, weil der Gegner nie weiß, ob man gerade auf die beste Lo oder die beste Hi Hand spielt. So können sie ihren im Omaha Hold’em Hi/Lo Gegner immer um Unklaren lassen und dominieren!

Originally posted 2010-04-09 10:01:30. Republished by Blog Post Promoter

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