30
Jul

Herzlich Willkommen zur letzten Ausgabe der aktuellen Serie von Artikeln zu Regeln und grundlegenden Tipps der wichtigsten Pokervarianten. In den vergangenen fünf Monaten haben wir, wie sie als aufmerksamer und eifriger Leser, der sicher regelmäßig unser Blog verfolgt hat bestimmt wissen, die neun wichtigsten Pokerspielarten vorgestellt die zur Zeit sowohl beim online poker als auch beim live pokern in Casinos oder daheim am meisten gespielt werden. Dabei sind wir unter anderem auf die Pokervariante eingegangen, die zur Zeit Texas Hold’em als beliebteste ablöst, das Omaha Hold’em. Zur Erinnerung: Beim Omaha Hold’em gibt es im Gegensatz zum Texas Hold’em vier statt zwei Gemeinschaftskarten, dadurch gibt es wesentlich mehr spielerische und mathematische Möglichkeiten. Die Struktur aus den Gemeinschaftskarten, bestehend aus Flop, Turn und River bleibt aber beim Omaha Hold’em dieselbe. Außerdem haben wir die wichtigste Lowball Pokervariante vorgestellt, das Razz, das ja eine unterart des Seven Card Stud Poker ist. Seven Card Stud war vor dem Aufkommen des Texas Hold’em die beliebteste Pokervariante. Jedenfalls haben wir uns das beste für den Schluss aufgehoben, sprich: heute stellen wir die Pokerspielart vor, über die alle Welt spricht und die sie sicher auch selbst spielen: Das Texas Hold’em. Texas Hold’em wurde in den vergangenen dreißig Jahren nicht nur die beliebteste sondern auch die dominante und zeitweise praktisch einzige Pokervariante, die überhaupt gespielt wurde, so beliebt war Texas Hold’em. Beim Texas Hold’em gibt es zwei verschiedene Arten von Karten: Gemeinschaftskarten und Verdeckte Karten. Verdeckte Karten gelten nur für den Spieler, der sie ausgeteilt bekommt und dürfen auch nur von diesem gesehen werden. Gemeinschaftskarten hingegen werden beim Texas Hold’em in die Mitte des Tisches ausgeteilt und gelten für jeden Texas Hold’em Spieler, können also auch von jedem Texas Hold’em Spieler eingesehen werden. Beim Texas Hold’em werden diese Karten daher offen auf den Tisch gelegt. Nun aber zum Ablauf einer typischen Texas Hold’em Hand.

Zunächst setzen die beiden Texas Hold’em Spieler links neben dem Dealer beim Texas Hold’em Small Blind und Big Blind. Texas Hold’em wird also nicht mit Ante gespielt. Dann teilt der Texas Hold’em Dealer jedem Spieler zwei verdeckte Karten aus und der Spieler nach dem Big Blind eröffnet die erste Setzrunde. Sobald diese abgeschlossen ist, teilt der Dealer beim Texas Hold’em drei Gemeinschaftskarten offen auf den Tisch aus, diese nennt man im Texas Hold’em Jargon den Flop. Dann folgt die zweite Setzrunde, die beim Texas Hold’em diesmal vom Spieler links vom Dealer begonnen wird. Hiernach teilt der Dealer im Texas Hold’em eine vierte Gemeinschaftskarte (den Turn im Texas Hold’em Jargon) offen auf den Tisch aus und die dritte Setzrunde wird gespielt. Sobald diese abgeschlossen ist, kommt eine fünfte Gemeinschaftskarte, in der Texas Hold’em Fachsprache auch River genannt und die letzte Setzrunde. Sollten sich nach dieser letzten Setzrunde noch zwei oder mehr Spieler in der Hand befinden, kommt es beim Texas Hold’em wie immer im Poker zum Showdown. Die beste Pokerhand gewinnt beim Texas Hold’em den ganzen Pot.

Achten sie beim Texas Hold’em sehr gut auf eine enge Startauswahl ihrer Texas Hold’em Hände. Spielen sie nur die besten, also zum Beispiel Asse, Könige und Damen. Auch Kombinationen aus zwei hohen Karten können sie im Texas Hold em spielen, zum Beispiel Ass König, Ass Dame, Ass Bube, König Dame und so weiter. Nur dann werden sie langfristig Geld mit Texas Hold’em verdienen. Viel Glück an den Texas Hold’em Tischen!

Leave a Reply